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          Christina Budde, Kuratorin
          Architekturvermittlung
          T +49 (0)69 212-31076
          dam.vermittlung@stadt-frankfurt.de

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Projekt „Respekt“ in Münster ist „Haus des Jahres 2019“

von | Mittwoch, 25. September 2019

Zum neunten Mal lobte der Callwey Verlag in Zusammenarbeit mit dem Deutschen Architekturmuseum (DAM) und den Partnern InformationsZentrum Beton, Hofquartier, dem Verband Privater Bauherren e.V. sowie dem Magazin Baumeister den Wettbewerb „Häuser des Jahres – die besten Einfamilienhäuser“ aus. Die Jury erkor im Februar 2019 aus 180 Einreichungen 50 Projekte und benannte aus diesen einen Preisträger, eine Auszeichnung und fünf Anerkennungen. Dabei wurde Wert auf Nachhaltigkeit, innovativen Einsatz von Materialien, kreativen Umgang mit der baulichen Situation und auf konsequente Ausführung gelegt. Das Buch zum Wettbewerb präsentiert diese 50 besten Häuser – mit zahlreichen Fotos, Lage- und Architektenplänen und Projektbeschreibungen.

Den mit 10.000 Euro dotierten ersten Preis gewann hehnpohl architektur bda aus Münster, für das Projekt „Respekt in Münster. Urteil der Jury: Es handelt sich hier um ein reduziertes, aber auch urbildliches Backsteinhaus mit Satteldach in einer kleinmaßstäblichen Altstadt. Es wirkt angemessen in seinen Proportionen und seinem Klinkermaterial und nimmt viel Rücksicht auf den städtebaulichen Kontext was Höhe und Masse angeht, gleichzeitig wirkt es aber auch geheimnisvoll. Denn im Erdgeschoss gibt es lediglich ein größeres, kupfernes Tor für Auto und Menschen, aber es werden keine Einblicke gewährt. In den beiden Obergeschossen kommt lediglich nur je ein weiteres Fenster hinzu. Die leicht modischen Einkerbungen an den Laibungen dieser Fenster verorten es zeitlich im aktuellen Geschehen, ebenso wie die geschosshohen schrägverlaufenden Ausrichtungen, die allerdings in den verschiedenen Fluchtlinien der Nachbarschaft begründet liegen und an mittelalterliche Auskragungen erinnern. Dafür kann das Innere mit einer spannenden Raumfolge aufwarten, die sich über eine skulpturale Sichtbetonerschließung in Form einer Treppe über drei Geschosse mit Lichteinfall artikuliert und sich im Erdgeschoss mit einem, von außen nicht erkennbaren, Terrassenhof verbindet. Dieses kleine Haus ist ein würdiger Gewinner in einem Architekturpreis, der sich mit seinem unzeitgemäßen Thema des freistehenden Einfamilienhauses angeblich dem Flächenfraß und der Zersiedlung verschrieben hat. Es geht auch anders, frohlockt das kleine Haus in der Reihe: Und das auch noch sehr gut, nickt die Jury.

Die Auszeichnung ging an:
Think Architecture, Zürich (CH), für das Haus „Parkhaus“ in Zürich

Die Anerkennungen erhielten:
Bernardo Bader Architekten, Bregenz (A) für die Arbeit „Dorfschönheit“, Trogen (CH)
Nord Studio, Berlin für das Projekt „Haus an der Elbe“, Wedel
mia2/ARCHITEKTUR ZT KG, Linz für die Arbeit „Das Rundherumhaus“, Bürserberg
DALUZ GONZALEZ ARCHITEKTEN, Zürich mit der Arbeit „Den See im Blick“, Herrliberg (CH)
Jurek Brüggen Arch BSc ETH + Sebastian Sailer Kosa Architekten, Werder für das Projekt „Das Jahreszeitenhaus“, Insel Werder

Alle 50 Arbeiten sind vom 26. September bis 24. November 2019 im Deutschen Architekturmuseum (DAM) zu sehen.

Weitere Infos unter http://haeuser-des-jahres.com

Partner des Wettbewerbs sind das Deutsche Architekturmuseum, das InformationsZentrum Beton, der Baumeister, Interhyp, Atrium/Das IDEALE HEIM, ntv, Neue Zürcher Zeitung sowie der Callwey Verlag.