HUHU

PROTEST / ARCHITEKTUR
Barrikaden, Camps und Smartphones – Konflikte im öffentlichen Raum zwischen 1848 und 202316. September 2023 – 14. Januar 2024
Protest/Architektur
Barrikaden, Camps und Smartphones – Konflikte im öffentlichen Raum zwischen 1848 und 2023
Gefördert durch die Kulturstiftung des Bundes,
gefördert von der Beauftragten der Bundesregierung für Kultur und Medien.
Teilprojekt Film + Audio in Kooperation mit der Wüstenrot Stiftung.
Protestbewegungen prägen den öffentlichen Raum nicht nur durch ihre Botschaften, sondern in vielen Fällen auch durch ihre (meist temporären) Bauten: Dieser These geht das Deutsche Architekturmuseum (DAM) mit dem Ausstellungsprojekt „Protest/Architektur“ anhand zahlreicher Beispiele aus den letzten ca. 170 Jahren forschend nach. Erstmalig werden hierbei verschiedene Protestformen aus baulicher Perspektive systematisch miteinander verglichen, u.a. die Barrikaden der 1848er Revolution, die Pfahlbauten der Atomkraftgegner:innen der „Freien Republik Wendland“ in Gorleben (1980), die Zeltstädte des Arabischen Frühlings (2011), die Baumhäuser im Hambacher Wald und im Dannenröder Forst (2018/2019) oder auch die fluiden, Laserpointer-basierten Lichträume der Demonstrierenden in Hongkong (2019). Das Projekt strebt an, Protestgestaltung in all ihrer Vielseitigkeit und bisweilen auch Ambivalenz zu präsentieren.
Eine Ausstellung des DAM – Deutsches Architekturmuseum und des MAK – Museum für angewandte Kunst in Wien
Kuratorische Leitung: Oliver Elser, DAM
Gastkurator: Sebastian Hackenschmidt, MAK, Wien
Kuratorische Assistenz und Recherche: Anna-Maria Mayerhofer
Wissenschaftliche Volontärin: Jennifer Dyck
Lektorat und Katalogorganisation: Miriam Kremser